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Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
Unter dieses Motto möchte ich meine Arbeit als neuer Obmann des Pfarrgemeinderates stellen.
Es erfüllt mich mit Freude wenn ich sehe mit wieviel Elan und Gemeinsinn unsere Pfarre das religiöse und pfarrliche Leben gestaltet. Die verschieden Arten von Messdiensten die geleistet werden, die Sorge um die innere und außere Pflege und Gestalltung unsere Kirche und unseres Pfarrheimes.
Die vielen Menschen die sich im Rahmen einer Gruppierungen oder auch außerhalb einer Gruppierung sich in den Dienst der Allgemeinheit stellen. Ihnen gilt mein besonderer und von Herzen kommender Dank.
Durch diese Menschen kann erst wirklich Kirche in unserer kleinen Pfarre entstehen.
Mein Name ist Rainer Eschlböck, ich bin 47 Jahre alt, verheiratet und Vater von 3 Kindern. Es ist mir eine große Freude abermals als Obmann die Pfarre Dörnbach ein Stück des Weges begleiten zu können.
Wenn Sie etwas in der Pfarre als gut gelungen empfinden so bitte ich Sie es mir zu sagen. Haben sie aber auch keine Scheu mich auch auf Probleme aufmerksam zu machen.
Meine Emailadresse: rainer.eschlboeck@dioezese-linz.at
In der Pfarrgemeinde bilden die Gläubigen eine Gemeinschaft in Christus. So verwirklicht sich Kirche am Ort. Sie findet ihren Ausdruck in der Verkündigung der christlichen Botschaft, der Sorge um die Menschen und in der Feier des Gottesdienstes.
Der Pfarrgemeinderat ist ein Leitungsgremium, das für das Leben und die Entwicklung der Pfarrgemeinde Verantwortung trägt. Zusammen mit dem Pfarrer gestalten gewählte Frauen und Männer das Pfarrleben als Ausdruck der gemeinsamen Verantwortung aller Gläubigen.
Ausgehend von der Situation der Menschen am Ort, dem sozialen und kulturellen Milieu, arbeitet der Pfarrgemeinderat an der Entwicklung der Gemeinde, damit sie als Lebensraum des Evangeliums glaubwürdig ist.
Im Dialog mit Einzelnen und Gruppen nimmt der Pfarrgemeinderat die Lebensumstände der Menschen wahr
deutet sie im Licht des Evangeliums und handelt entsprechend.
Die Erneuerung von Kirche und Welt durch lebendige Christengemeinden ist erklärtes Ziel des II. Vatikanischen Konzils. In diesem Bemühen hat der Pfarrgemeinderat seine Wurzeln.
Der Pfarrgemeinderat als Leitungsgremium berät in regelmäßigen Sitzungen, was zu tun ist, legt Ziele und Prioritäten fest, plant und beschließt die dazu erforderlichen Maßnahmen, sorgt für deren Durchführung und
überprüft die Arbeit, ihre Zielsetzung und Entwicklung.
Er macht nicht alles selbst, sondern richtet Fachausschüsse ein oder delegiert Aufgaben an Einzelne oder Gruppen.
Der Pfarrgemeinderat sorgt sich um die personellen, räumlichen und finanziellen Voraussetzungen der Pfarrgemeinde, bemüht sich um Information, Meinungsbildung und Austausch von Erfahrungen, stimmt die Interessen der Einzelnen und Gruppen aufeinander ab, koordiniert deren Aktivitäten, gewährleistet die Vielfalt des pfarrlichen Lebens und vertritt die Pfarrgemeinde nach außen.
Durch Weiterbildung stärken die Mitglieder des Pfarrgemeinderates die Kompetenz für ihre Aufgaben.
Frauen und Männer im Pfarrgemeinderat pflegen einen Umgang, der ihre Orientierung an Christus erkennen lässt. Sie schätzen und ermutigen sich gegenseitig, achten die Meinung anderer, vertreten ihre Anliegen in offener und ehrlicher Rede, lernen mit- und voneinander, trauen einander etwas zu und übernehmen Verantwortung.
Der Pfarrgemeinderat gestaltet seine Arbeit sachgemäß und strukturiert seine Sitzungen. Er nimmt sich auch Zeit, gemeinsam zu beten und zu feiern.
Der Pfarrgemeinderat sieht sich mit dem Pfarrer im gemeinsamen Dienst für die Pfarre verbunden. Er akzeptiert die unterschiedlichen Rollen, Kompetenzen und Aufgaben. Mit Klugheit, Selbstbewusstsein und gegenseitiger Achtung klärt und sichert er die Zusammenarbeit.
Die Pfarrgemeinde ist eingebunden in Dekanat, Diözese und Weltkirche. Der Pfarrgemeinderat ist deshalb offen für gemeinsame Anliegen und solidarisch über pfarrliche und konfessionelle Grenzen hinaus. Seine Aufgaben nimmt er im Sinne des Subsidiaritätsprinzips eigenverantwortlich wahr.
Die Arbeiten an der pfarrlichen Infrastruktur (Bauen, Finanzieren, Verwalten) sind notwendig und wertvoll, müssen aber im Dienst der Seelsorge und der Menschen stehen.
Die pfarrliche Arbeit lebt großteils vom Einsatz ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Pfarrgemeinderat achtet darauf, dass ihre Arbeit Anerkennung findet, sie ihre Arbeit bereichernd erleben,
mit ihnen ermutigend, partnerschaftlich und aufbauend umgegangen wird, sie weder persönlich, zeitlich noch finanziell überfordert werden.
Dazu gehören entsprechende Hilfestellungen und Angebote zur Weiterbildung.
Im Rahmen seiner Zielsetzungen ist der Pfarrgemeinderat von sich aus bestrebt, mit öffentlichen Einrichtungen, Vereinen und allen Menschen guten Willens partnerschaftlich zusammenzuarbeiten.
Die Arbeit des Pfarrgemeinderats erfordert Offenheit für Neues und Mut zum Experiment.
Es ist wichtig, dass partizipative Verhaltensweisen wie: Teilgeben, Teilnehmen und Teilhaben eingeübt und die Sehnsucht nach lebendigem Miteinander wach gehalten werden.
Der Pfarrgemeinderat ermutigt Einzelne und Gruppen, damit viele ihre eigenen Fähigkeiten entdecken, sie entwickeln und selbständig ihren Beitrag im kirchlichen und gesellschaftlichen Leben leisten.
Wo Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute und die Sorge um die Bewahrung der Schöpfung, Gerechtigkeit und Frieden im Mittelpunkt stehen, wird Gott erfahrbar, Pfarrgemeinde hilfreich und
Kirche attraktiv.
"Wenn einer alleine träumt, ist es nur ein Traum. Wenn man gemeinsam träumt, ist es der Anfang der Wirklichkeit."
(Dom Helder Camera)